Zweiter Piratenstammtisch Konstanz

Tut mir leid das dieser Beitrag so lange auf sich warten lassen musste … dafür fällt er im Gegenzug auch umso kürzer aus, hehe … aber erst musste noch eine Magisterarbeit fertig geschrieben werden und jetzt wirft das AKW-Camp seine Schatten voraus und will organisiert werden. Deshalb kurz und knackig: Der 2. Piratenstammtisch in Konstanz.
Schon fast zwei Wochen her, scheint sich auch im Piratenleben schnell der Alltag einzuschleichen. Zumindest war ich – wie immer – gleich mal 20 Minuten zu spät. Als ich um die Ecke bog waren alle Augen auf mich gerichtet und der eine oder andere konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. Nicht nur, weil ich zu spät war, sondern auch weil mich inzwischen alle vom Forum her kannten

Dafür gabs gleich wieder eine positive Überraschung: An unserem Stammtisch hängt jetzt ein schöner orangener Banner. Sieht gut aus, beim nächsten Mal nehme ich eine Kamera mit. Schöne Innenhof-Squater-Revolutions-Romantik die unser Stammtisch so ausstrahlt…
Gut, weil ich zu spät kam, musste ich auch sehen was übrig bleibt – TOP 1 und TOP 2 sind schon längst vorbei: Die Vorstellungen der neuen Mitglieder. Aber gut, sowas kann man jederzeit nachholen …
Dann TOP 3: Ab sofort sollten am Stammtisch nur noch Parteimitglieder Stimmberechtigt sein. Das klingt zwar im ersten Moment etwas komisch – im zweiten allerdings relativ logisch. „Jeder Kegelverein macht das so“ höre ich da immer jemand sagen – wobei das als Argumentation natürlich nicht durchgeht … Ich meine, Kegelvereine, waren das nicht so fundamentale Gruppierungen aus dem 20. Jahrhundert?

Der Wunsch ist natürlich trotzdem vollkommen nachvollziehbar: Also wenn ich in der Partei wäre, so einen Stammtisch organisiere und dann läuft es nachher so, dass die Zaungäste bestimmen, was geschieht und was nicht – während die Parteimitglieder nur dumm kucken können ? … Naja, das macht ja irgendwie überhaupt keinen Sinn … also ich unterstütze den Antrag.

Natürlich gibt es auch Einwände zu hören: „Man könnte die Nicht-Parteimitglieder als beratendes Gremium einberufen“„oder sie eine kollektive Stimme abgeben lassen“ … ?
Also, nachdem alle Meinungen ausgetauscht waren hieß es dann abstimmen, wobei dann endlich die dumme Frage kommen durfte, die jedem schon durch den Kopf ging: „Wer stimmt denn eigentlich ab, ob in Zukunft nur noch Parteimitglieder abstimmen dürfen? Alle – oder nur die Parteimitglieder?“ Jeder weiß, das irgendwo ganz tief in dieser Aussage irgendeine Paradoxie in dieser Tatsache stecken muss – und schweigt erstmal (beziehungsweise grinsen alle in sich rein … ).
„Also man könnte ja mal probieren, dass alle Abstimmen und dann mal schauen, was dabei rauskommt“. Gesagt – getan. Und der Vorschlag, dass in Zukunft nur noch Parteimitglieder abstimmen dürfen, wird ungefähr einstimmig von allen Anwesenden angenommen – Und sofort zahlt sich diese Abstimmtaktik aus: Papuga hat *rein zufälligerweise* Blanko-Anträge und Stift dabei … es gibt ein kurzes Tumult und Gerangel … und schwups, hat sich die Partei um 5 Pateimitglieder vermehrt

Dann musste es natürlich kommen: TOP 4 – Sperrung und Zensur im Forum
Es wurde viel geredet und diskutiert. Alle sind der Meinung, dass der konkrete Fall KaeptnDotterbart gelöst werden muss – darüber hinaus sollte derartiges auch in Zukunft nicht passieren. Der Stammtisch beschließt eine kollektive Erklärung abzugeben, in der transparentere Regeln und Eigenadministration gefordert werden. Das muss aus Platzgründen jedoch an dieser Stelle als Geschichte verbleiben, die an anderer Stelle erzählt wird. Nur so viel: Mein Account wurde inzwischen wieder reaktiviert.

Danach gab es noch ein paar Punkte mehr, zum Beispiel wird jetzt doch eine Mailingliste gefordert. Aber nicht die Landesmailingliste, sondern eine eigenständige Mailingliste. Matttze sagte, er hätte kein Bock mehr zu lesen, wenn sich die Tübinger Piraten zum Essen in der Mensa über den Landesmailinglistenverteiler verabreden … Verständlich.
Also wurde beschlossen, eine eigene Mailingliste einzufordern – und haben sie inzwischen auch schon. Lob und Dank an alle, die dafür zuständig waren. Mehr und mehr sieht man in der Entwicklung des Stammtisch Konstanz – als einer von vielen – die Zeichen, die eine echte Bürgerpartei ausstrahlen sollte: Basisdemokratie und Selbstbestimmung!

Schließlich durfte auch die lockere Biertrink-Kennenlern-Stunde(n) nicht fehlen. Denn nur wer sich auch in echt kennt, glaube ich, der kann sich auch anständig vernetzen. Soweit in alle Kürze.

Ahoi!

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